Warum Sie die beliebtesten Lotteriezahlen vermeiden sollten

Lotteriezahlen haben so viel mehr zu bieten als nur willkürliche Auswahlen. Für viele sind sie eine Sammlung der wichtigsten Zahlen der Menschen und sind zutiefst persönliche Entscheidungen. Andere waten sorgfältig durch unzählige Lotterieinformationen, um die am häufigsten gewählten Zahlen sorgfältig auszuwählen, während einige an blindes Glück glauben und sich für Zufallsauswahlen und Glücksbälle entscheiden.

Wenn Sie einer dieser Menschen sind, die dazu neigen, mit einer Auswahl von bewährten Zahlen zu gehen, dann können Sie nur einen klassischen Fehler gemacht haben. Diejenigen, die sich für die beliebtesten Lotteriezahlen entscheiden, sollten sehr vorsichtig sein, da es eine ganze Reihe von Fallstricken gibt, die mit ihnen einhergehen.

Die beliebtesten Lotteriezahlen

Jeder, der an der Lotterie teilnimmt, tut dies mit dem Ziel, eine riesige Geldsumme zu gewinnen, so dass es selbstverständlich ist, dass Sie, wenn Ihre Zahlen auftauchen, nicht mit zu vielen anderen Menschen teilen wollen. Hier entsteht das größte Problem bei der Auswahl der beliebtesten Lotteriezahlen. Im Vereinigten Königreich wurden die folgenden Zahlen am häufigsten gezogen: 23, 40, 38, 33, 30, 25.

Für Euromillions ist die beliebteste Zahl 50, gefolgt von 44, 19, 4 und 30, und die häufigsten zusätzlichen Zahlen waren 8 und 3 weiss das Lottoportal onlinelottovergleich.de. Viele Spieler verwenden daher dieselben Zahlen, obwohl keine Zahlengruppe mathematisch gesehen mehr (oder sogar weniger) wahrscheinlich ist als jede andere Kombination, die aus der Maschine kommt.

Natürlich, wenn eine dieser Kombinationen jemals an einem Mittwoch- oder Samstagabend ausfallen sollte, es sei denn, der Jackpot ist etwas ungewöhnlich Großes, stehen die Chancen gut, dass der Jackpot am Ende mit Hunderten, wenn nicht Tausenden anderen geteilt wird. Wenn Sie gerade die Quoten von Millionen zu eins geschlagen haben, wollen Sie nicht sehen, dass diese Multi-Millionen-Pfund-Summe so sehr aufgeteilt wird, dass Sie mit nur Tausenden davongehen.

Vermeiden Sie unter dreißig Jahren

Nein, das ist kein Dating-Ratschlag, sondern ein todsicherer Weg, um populäre Zahlen zu vermeiden. Studien haben gezeigt, dass viele Lottospieler ihre Zahlen auf wichtige Geburtstage stützen. Da kein Monat mehr als 31 Tage hat, werden 32 und mehr Tage häufig nicht berücksichtigt.

Wenn Sie eine Mischung aus Zahlen über und unter 31 Jahren auswählen, verringern sich Ihre Chancen, diesen wichtigen Jackpot zu teilen.

Glückliche 7

Der Ursprung von sieben als Glückszahl geht auf zahlreiche alte Zivilisationen in Ländern auf der ganzen Welt zurück. Seine Popularität als Symbol des Glücks ist bis heute ungebrochen, und er gehört zu den beliebtesten Zahlen.

Zum Zeitpunkt des Schreibens ist es eine der überfälligsten Zahlen im britischen Lotto

(Anmerkung: Dies ist in Lottoland nicht verfügbar), aber Sie können sicher sein, dass, wenn es als nächstes erscheint, es auf den Tipps vieler Leute erscheinen wird.

Unglück 13

Die Zahl 13 ist eine viel verleumdete Zahl, da sie in vielen Kulturen als unglücklich angesehen wird und die Spieler davor zurückschrecken, sie in ihre Lotto-Linien aufzunehmen, falls sie alles gefährdet. Trotz seiner negativen Konnotationen ist die Chance, dass es gezogen wird, statistisch gesehen nicht höher oder niedriger als eine beliebige Zahl.

Aber hier ist die gruselige Sache, dank einer riesigen Lottoland-Studie können wir in der Tat bestätigen, dass 13 der am seltensten gezogene Ball ist, nicht über 1, sondern über 8 internationale Lotterien!

Dennoch, wenn Ihre Linie es beinhaltet, und es ist ausgewählt, können Sie sicher sein, dass Sie eine der wenigen Personen sein werden, die diese scheinbar verfluchte Zahl enthalten.

Sequenzen

Die Universität von Southampton hat mehrere Studien über die Lotterie durchgeführt; 1998 haben sie ergeben, dass 7 mit 25% größerer Wahrscheinlichkeit als jede andere Zahl ausgewählt wurde.

Vor kurzem gaben sie bekannt, dass die Sequenz 1,2,3,3,4,5,6 jede Woche von etwa 10.000 Menschen gewählt wird. Wenn das Ihre Zahlen sind, und sie kommen hoch, würde Ihr Anteil an einem 5 Millionen Pfund Jackpot daher nur 500 Pfund betragen.

Also, welche Zahlen soll ich wählen?

Letztendlich ist der Gewinn des Lotto weitgehend auf Glück aus, aber es gibt eine Reihe von Dingen, die Sie tun können, um Ihre Chancen zu verbessern, nicht nur zu gewinnen, sondern auch sicherzustellen, dass Sie Ihre potenziellen Gewinne nicht gefährden. Seien Sie kreativ mit Ihren Zahlen, gehen Sie abseits der üblichen Pfade für Ihre Auswahl, um sicherzustellen, dass sie nicht nur persönlich, sondern auch einzigartig sind. Alternativ können Sie auch einfach auf die Schaltfläche Quick+1 klicken, um zufällige, computergenerierte Schnellauswahlen durchzuführen.

So oder so, es ist gut, die Dinge zu verwechseln und den Ansatz zu ändern. Testen Sie also Ihre neuen und verbesserten Zahlen, wenn Sie auf den Jackpot dieser Woche setzen.

 

Das Internet brachte zwei Hundertjährige wieder zusammen

Mithilfe des Internets kann man Menschen finden, mit denen man gemeinsam die Schulbank gedrückt hat. Nichts Außergewöhnliches, allerdings traf es in diesem Fall zwei hundertjährige Frauen. Sie gingen gemeinsam auf die Mädchenschule St. Canisius (Erkelenz), doch 1935 (nach Abschluss der Mittleren Reife) haben sich ihre Wege getrennt. Durch einen Bericht im Internet änderte sich das, sie haben wieder Kontakt miteinander und wollen diesen auch beibehalten.

Alles entstand durch Zufall

In dieser Geschichte geht es um Else Rappenberg (im evangelischen Altenheim Hückelhoven zu Hause) und um Editha Schramm (wohnt im Pflegehaus der Hamburger Einrichtung). Der Anfang beginnt damit, dass es einen Bericht im Internet über die Mädchenschule St. Canisius gab, der vom Chef der Hotel- und Appartementresidenz New Living Home (Hamburg) gelesen wurde. Darin tauchte auch Else Rappenberg auf, die umfangreich über die Schulzeiten berichtete. Es kamen allerdings auch weitere Schülerinnen namentlich vor, darunter Editha Schramm.

Nach dieser Entdeckung nahm der Geschäftsführer Kontakt zum Hückelhovener Altenzentrum auf und erzählte Markus Lowis (ebenfalls Geschäftsführer) davon. Dieser hat Editha Schramm den Internetbericht vorgelesen und sich sofort an die Mitschülerinnen und die Nonnen erinnern können. Sie schwelgte außerdem in Erinnerungen und wolle die Zeit nicht missen.

Nachrichtenweitergabe über den sozialen Dienst

Frau Schramm dankte ihrer Mitschülerin für ein Stück Zeitgeschichte, welches nun für immer im Internet zu finden ist. Die Nachrichten, die auch herzliche Grüße aus dem Norden beinhalteten, wurde von Lowis mithilfe des Sozialen Dienstes an Frau Rappenberg übermittelt. Sie hat sich sehr darüber gefreut.

Leider ist kein persönlicher Kontakt mehr zwischen Frau Rappenberg und Frau Schramm möglich

Die beiden Damen haben sofort miteinander telefoniert, sogar Mails wurden geschrieben. Leider wird es auch dabei bleiben, denn Editha Schramm ist ans Bett gebunden und nahezu blind. Auch ein Anruf via Skype (mit Bild) ist so nicht oder nur begrenzt möglich. Trotzdem haben sich beide sehr über den Kontakt gefreut und wollen diesen auch zukünftig halten.

Titanfall – Der Launch-Trailer zur Multiplayer Schlachtplatte

Nächste Woche ist es soweit und EA bringt seinen futuristischen Ego-Shooter Titanfall auf den Markt. Microsoft erhofft sich viel von dem Exclusiv-Titel, soll er doch der ONE einen weiteren Verkaufsschub geben und das Image der Konsole aufbessern. Uns hat die Beta recht viel Spaß gemacht, wir sind gespannt was das fertige Game zu bieten hat. Natürlich findet ihr dann einen umfassenden Test bei uns!

The Witcher 3: Wild Hunt – Auf 2015 verschoben

Das wird die Hexer unter Euch bestimmt nicht freuen. The Witcher 3: Wild Hunt, der neueste Teil der beliebten Rollenspiel-Reihe, war ursprünglich für Ende 2014 angedacht. In einer Pressemeldung verschob CD Projekt RED den Release auf Februar 2015, ein Tag wurde nicht genannt – dafür aber offenbarten die Entwickler die Gründe für ihre Entscheidung.

Zwar sei die Entwicklung des Titels schon weit voran geschritten, aber die gesammelte Erfahrung und das gewonnene Wissen der letzten elf Jahren habe man noch nicht gänzlich einfließen lassen können. Mit den zusätzlichen Monaten Zeit erhoffen sich die Jungs eine weitere Qualitätssteigerung des Spiels.

Outlast-DLC “Whistleblower” im April

Outlast, der Grusel-Horror auf PC und PS4, bekommt Nachschlag in Form eines DLCs. Die Jungs von Red Barrel Games haben verkündet, dass der Spieler Ereignisse erfahren wird, die vor und nach dem Hauptspiel stattfinden.

Vom Entwickler heißt es zum neuen Content: “Whistleblower steckt euch in die Rolle von Waylon Park, einem Software Engineer, der im Auftrag von Murkoff arbeitet und dem Mann, der Emails an Journalisten weltweit geschickt hat wie auch an Miles am Anfang von Outlast.”

“In den Wochen bei Mount Massive, während denen er aufgrund der strikten Sicherheitsprotokolle noch nicht einmal mit seiner Frau und seinem Sohn reden konnte, entwickelte Weylon ein tiefsitzendes Misstrauen gegenüber den Profit-getriebenen Wissenschaftlern und Doktoren, die gefährliche und unverantwortliche Experimente mit ihren Patienten durchführten.”

“Indem er sich selbst mit diesen armen Seelen identifizierte, wuchs Weylons Wut und es bereitete den Weg für seine Enthüllung des verkommenen Kerns von Mount Massive.”

Whistleblower wird im April für PC und PS4 erscheinen. Sobald ein genaues Datum feststeht, erfahrt Ihr es natürlich bei uns.

Battlefield 4: Naval Strike vorgestellt

Der aus Battlefield 2142 bekannte und von vielen geliebte “Titan-Modus” wird in Battlefield 4 sein Comeback erfahren. Dies wird durch das DLC Naval Strike geschehen – auf dem Battlefield-Blog wurden mittlerweile neue Details veröffentlicht.

Unter dem Namen “Carrier-Assault-Modus” kommt das Spielprinzip in veränderter Form zurück. Hier müssen die Spieler Flaggen erobern, für jede gehaltene Flagge werden in einem gewissen Zeitabstand automatisch von einer lokalen Rakenstellung Raketen auf den feindlichen Flugzeugträger gefeuert. Ist dieser zur Hälfte beschädigt, wird er durch Bodentruppen angreifbar und ein Ziel im Inneren wird sichtbar. Ist dieses zerstört, wird der Kern enthüllt und zum neuen Ziel. Nach dessen Zerstörung explodiert der Träger, die Soldaten haben nur wenige Sekunden sich in Sicherheit zu bringen und die Schlacht ist gewonnen.

Auch ohne eine Infiltration des gegnerischen Schiffes kann ein Team den Kampf gewinnen, nämlich durch die Vorherrschaft über die Flaggen und Raketenstellungen, bis letztere den feindlichen Träger zerstört haben.

Neben dem “Trägerangriff-Modus” bringt Naval Strike aber noch weitere Neuerungen mit sich:

  • 4 neue Multiplayer-Karten: Vergessene Inseln, Nansha-Angriff, Wellenbrecher, Operation Mörser
  • 5 neue Waffen
  • Das Hovercraft-Amphibienfahrzeug
  • 2 neue Gadgets: 3GL (3 Granatwerfer)-Erweiterung für Sturmsoldaten und Hubschrauberabwehr-Mine für Pioniere, die Luftfahrzeuge außer Gefecht setzt

Wird DICE mit diesem DLC das Vertrauen derer wiedergewinnen können, die es mit seinem holprigen Start und bis heute fehlerhaften Spiel verloren hat? Wird der wiederweckte Modus mit seinem Original mithalten können? Der Klassiker punktete damals neben seiner innovativen Idee auch mit seiner Sci-Fi-Stimmung in Form von fliegenden Schiffen, kann DICE dieses Gefühl wieder aufleben lassen?

Wir erfahren es Ende März 2014.

REVIEW// Atelier Escha & Logy: Alchemist of the Dusk Sky – PS3

Deutschland gehört zu einen der wenigen privilegierten Länder, die sich auch auf nationaler Ebene über japanische Titel erfreuen können. Während die Xbox-Spate immer öfters in die Röhre schaute, sorgte der gigantische Softwarekonzern, Sony dafür, dass auch der deutsche PSN-Store prall gefüllt mit japanischen Spiele-Hits ist. Und dies mit einem Erfolg, der jedes Jahr größere Kreise nach sich zieht, denn wo einst die überwiegend aus Rollenspielen bestehende Sammlung nur als Nische galt, ist heute nicht mehr aus Software-Geschäften weg zu denken. Neben phänomenalen Titeln wie Ableger des Final Fantasy-Franchises, der Tales Of oder der Persona-Serie, gibt es auch Newcomer, welche die Fangemeinde mit jeder Fortsetzung vergrößert.

Eines dieser Neulinge gehört zur Atelier-Familie und stammt aus keinem geringeren Entwicklerstudio als Tecmo Koei, welche hinter dem kürzlich erschienene Meisterstreich Toukiden: Age of Demons stecken. Wir haben Atelier Escha & Logy – Alchemist of the Dusk Sky in unser Testlabor begrüßen dürfen und werden euch in diesem Test sagen, ob das neue Familienmitglied dem Namen gerecht wird oder es besser in den japanischen Grenzen hätte bleiben sollen.

Die Pforten der Alchemie öffnen sich aufs Neue…

Ein neues Jahr und somit auch ein weiteres Spiel aus dem Atelier-Franchise. Wo aber im Vorgänger eine recht hohlköpfige Protagonistin durch die Weltgeschichte von Ayesha stolperte, finden nun ganze Zwei Hauptdarsteller den Weg in die Welt der Alchemie. Dabei handelt es sich einmal um die unerfahrene Alchemistin Escha Malier und den Veteran Logix Ficsario. Die junge Escha trat erst kürzlich der Stadtverwaltung der Kleinstadt Colseit bei. Sie hegte schon seit ihrer Kindheit an der Alchemie, denn ihre Mutter, welche ebenfalls auf diesem Gebiet tätig war, brachte ihr immer wieder traditionelle Techniken bei.

Jedoch konnte sie seitdem nicht mehr weiter lernen und bleib so auf ihrem Anfänger-Level sitzen. Logix, der von Freunden und Bekannten Logy genannt wird, ist hingegen ein durch und durch erfahrener Fachmann auf seinem Gebiet welcher sogar in der Hauptstadt namens Central City ausgebildet wurde. Dieser beschloss in eine Stadt verlegt zu werden, in der fähige Männer gebraucht werden und so bot sich die Kleinstadt Colseit an, welche eine absolute Not am Mann zu beklagen hatte.

Durch diese Wendung kommen die beiden Protagonisten zusammen. Die Hauptgeschichte beginnt vier Jahre vor dem Ereignis des Spiels, denn das war der Moment in der eine Ruine entdeckt wurde, welche nicht betreten werden konnte. Die Abteilung für Wissenschaft und Technik beschloss somit eine weitere Division anzuheuern um diese zu erkunden. Um dies Möglich zu machen, wurden moderne wie konservative Techniken zusammen getragen um es zu ermöglichen. Nach den vier Jahren, finden unsere beiden Helden den Weg in die Geschichte. Was das wahre Geheimnis der Ruine ist, müsst ihr jedoch selbst herausfinden.

Das richtige Zeit-Managment ist der Schlüssel zum Erfolg…

Vorab müssen wir klar vermerken, dass es sich bei der Atelier-Serie nicht um ein typisches J-RPG handelt. Der japanische Entwickler wagte nämlich ein Feature, dass auch schon für Kritik sorgte. Dabei handelt es sich um die von selbst ablaufende Zeit, welche in vorherigen Ablegern für die ein oder andere Stressattacke sorgte. Zum Glück wurde in diesem Teil der Serie, ein sehr faires Verhältnis gefunden, wodurch ein gewisser Zeitdruck vorhanden ist, dieser jedoch nicht den Spielspaß behindert oder gar für Frust sorgt. Wer aber die meiste Zeit damit verbringt, das Waffenarsenal auf das Maximum zu verbessern, verpasst das Auslösen der Side-Quests, wer aber gar keine Zeit in das Aufbessern der Waffen steckt, wird von den unterschiedlichen Monstern zerhäckselt.

Das Kampfsystem selbst bietet auch kleinere Innovationen, da es die grundlegende Strategie-Formula nicht reduziert, sondern bietet neben den drei aktiven Kämpfern auch weitere drei Reserve-Charaktere an, welche gewisse Support-Fähigkeiten besitzen, wodurch diese nicht wie in anderen Spielen nutzlos im Hintergrund rumstehen. Der Hacken am Ganzen entfaltetet sich aber im Geldsystem, denn Geld ist eine Seltenheit, welche den Spielfluss hemmt. Während die Haupteinnahmequelle die monatliche Finanzierung der Organisation darstellt, geben Kämpfe so wenig Kröten, sodass jeder Cent zwei mal gewendet werden muss. Mit dem Zeitlimit im Nacken, lässt es sich natürlich nicht nach Lust und Laune farmen. Im Endeffekt hatten wir viel zu oft das Gefühl, dass unsere Finanzen noch den letzten Nerv kosten könnten. Im Kampfsystem ist es zum Beispiel sehr viel praktischer Kampfmittel wie Granaten und Co. zu verwenden, diese müssen jedoch erworben werden, welche nach Benutzung automatisch im Stadt-Lager nach gekauft werden. So erlebten wir, dass wir noch vor der Monatsmitte dem Bankrott gefährlich nahe rückten.

Hoch lebe das Cel-shading…

Das grafische Niveau von Atelier Escha & Logy – Alchemist of the Dusk Sky ist weit über dem durchschnittlichen PS3-Titel und macht Lust auf mehr. Egal ob es die reichen Charakter-Details, die kreative Landkarte oder die liebevoll gestalteten Städte sowie Umgebungen: Tecmo Koei wusste, wie sie uns um den Finger wickeln können. Selbst die nervtötende Einspielzeit die mehrere Studen beträgt, konnten wir dadurch verzeihen. Die Art der optischen Präsentation ähnelt sehr stark an Borderlands, da der Cel-Shader sehr viel Einfluss auf das finale Bild hat. Zudem wird eine unglaubliche Menge an Artwork und Cut-Szenen gezeigt, die für ein sehr hohes Suchtgefahr sorgt. Insgesamt braucht sich das J-RPG der anderen Art nicht vor Grafik-Krachern wie Final Fantasy zu verstecken. Zudem wird auch im Kampfsystem mit schönen Animationen und aufpolierten Moves gepunktet, welches für ein Spiel mit diesen Eigenschaften unverzichtbar ist.

Akustische Monotonie? Fehlanzeige…

Es ist kein Gerücht, das japanische Entwickler ihre Seele in jedes ihrer AAA-Produktionen stecken, jedoch betrifft dies nicht nur technische und grafische Aspekte, sondern auch die Akustischen. Mit satten 92 Musikstücken, werden Welten, Kämpfe und Ereignisse verfeinert. Durch die gigantische Vielfalt ist die Gefahr minimal, dass gewisse Lieder zu oft wiederholt werden. Es gibt immer wieder Momente, in denen wir uns über die reiche Palette des Soundtrack-Lagers wunderten. Während die Kompositionen einen geringen Wiedererkennungswert aufweisen konnte, konnte die vielseitige Masse doch immer und immer wieder eine gewisse Atmosphäre aufbauen. Im Zusammenspiel mit der soliden Grafik, wird das Erlebnis um einiges besser. Denn schon in vorherigen Reviews mussten wir diesen Aspekt bemängeln. Im Vergleich zu den vorherigen Franchise-Ableger, gibt es nicht nur mehr sondern auch bessere Musik. So markiert Atelier Escha & Logy – Alchemist of the Dusk Sky auch in diesem Bereich den Höhepunkt der Serie.

Jahr für Jahr, jedoch immer besser…

Wir haben einige Stunden in der Welt von Atelier Escha & Logy – Alchemist of the Dusk Sky. Es waren unter anderem Stunden, die zu Beginn von einer schmerzhaft langwierigen Einspielphase geprägt war, sobald das eigentliche Spiel los ging, konnten wir es nicht mehr leugnen: wir sind dem J-RPG komplett verfallen. Ursprünglich schreckte die Atelier-Serie so manch einen Spieler durch den immensen Zeitdruck ab, in diesem Teil des Franchises wurde jedoch eine so passende Mitte gefunden, dass wir nicht ständig befürchten mussten, dass das Spiel an uns vorbei zieht, mussten jedoch sinnloses umher trödeln vermeiden. Das Kamfpsystem erwies sich an manchen Stellen zäh, aber auch hier hat sich die berühmte Spieleschmiede gesteigert und die ursprüngliche Reserve-Bank durch Support-Fähigkeiten in das Geschehen integriert. Im Bereich Musik und Grafik wurde jedoch der Vogel ohne weiteres abgeschossen, denn neben der phänomenalen Grafikpracht in Art-Design-Manier baute auch die Musik eine Atmosphäre auf, die im Zusammenspiel den Suchtfaktor in die Höhe brachten. Die Hauptgeschichte zeichnete sich nicht durch grenzenlose Kreativität aus, jedoch wurde das Manko durch die Nebengeschichten kompensiert, welche so lang und unterhaltend waren, dass der Mainplot sehr stark in den Hintergrund geschoben wurde.

Fazit, Pro und Kontra…

Pro:
Wie schon öfters im Review erwähnt, zeichnet sich Atelier Escha & Logy durch die wunderschöne Grafik aus. Charaktere sind liebevoll gestaltet und erwecken schnell Sympathie. Zudem spürten wir, welchen Ehrgeiz Tecmo Koei in die Entwicklung steckte, denn viele Dinge, wie die detailreiche Weltkarte waren von Hand gezeichnet. Zudem sorgten die unzähligen instrumentalen Musikstücke für eine willkommene und einladende Atmosphäre. Letzten endlich sorgte das Alchemie-System sowie die vielen Side-Quests, dass wir uns erst nach vielen Stunden von Colceit trennen.

Kontra:
Auch wenn das Zeit-Feature eine kleine Innovation in der RPG-Branche ist, konnten wir uns nicht damit anfreunden, zu oft wollten wir einfach rumstehen oder mit Monstern kämpfen. Zudem gab es Kämpfe, die zwar hart und zäh waren, sich jedoch am Ende so gut wie gar nicht rentierten. Das letzte Minus geht an die recht flache Geschichte, welche jedoch noch von den vielen Neben-Aufgaben aufgefangen wird.

Fazit:
Endlich ist es soweit: ein weiteres J-RPG landet auf deutschem Boden, welches das Herz von sämtlichen Spielern erobern könnte. Neben dem visuellen Augenschmaus hat uns die Arbeit als Alchemist so motiviert, dass wir es sogar erneut spielen wollten. Mit all den Verbesserungen im Vergleich zum Vorjahr, bläst Tecmo Koei frischen Wind in unsere Segeln. Wir, aus der Gamerinside-Redaktion, können Atelier Escha & Logy – Alchemist of the Dusk Sky nur empfehlen. Wer auch nur eine kleine Schwäche für Rollenspiele hat und die Geduld aufbringt um durch das zähe Einspielen kommt, wird voll auf seine Kosten kommen!

Batman: Arkham Knight – Der Fledermausmann für die Next-Gen Konsolen angekündigt!

Die Spatzen pfiffen es von den Dächern, auch wenn viele weiterhin auf eine Nex Gen Fassung von Arkham Origins gehofft hatten, steht uns ein gänzlich neuer Batman Titel ins Haus! Das Gute daran? Er scheint vollkommen für die Next Gen Konsolen entwickelt zu werden ohne Einbußen für die Spieler, weil man das Spiel auf möglichst vielen Plattformen bieten möchte! Es wird Fans auch sicher freuen, dass Rocksteady wieder das Ruder übernommen hat und mit Batman: Arkham Knight den letzten, aber auch besten Teil der Serie abliefern möchte!

Erneut bekommt ihr es mit dem Pinguin, Two Face und Harley Quinn zu tun, wobei wir fest daran glauben, dass auch hier wieder der Joker seinen Auftritt haben wird. Was die einen Fans schon fast nervt, wird andere umso mehr freuen! Wem Arkham City/Origins schon zu groß war, denn es konnte mit seinem Umfang schon den einen oder anderen Gamer überfordern oder gar langweilen, der wird damit leben müssen, dass Arkham Knight um einiges größer werden wird als die Vorgänger, viele neue Bezirke werden sich euch öffnen, man redet davon, dass ihr nicht nur in Arkham unterwegs seit, sondern teile des bisher nur aus der Ferne zu bewundernden Gotham seht!

Durch diesen Umfang wäre es natürlich furchtbar ermüdend, stundenlang von Ziel zu Ziel hetzen zu müssen, daher erhaltet ihr einen neuen, treuen Begleiter! Euer Batmobil wird euch ab jetzt zur Seite stehen und Rocksteady verspricht, die Fledermaus darf selbst fahren. Viele halten es für ein Risiko, halbgare Fahrpassagen einzubauen, doch die Entwickler beteuern, dass sie viel Mühe und Planung in das Konzept gesteckt haben, es wird nicht stören, sondern eher für Begeisterung und Abwechslung sorgen! Offiziell heißt es dazu im aktuellen Gameinformer:

“Batman: Arkham Knight ist der krönende Abschluss unseres höchst erfolgreichen Franchise, und wir bieten den Spielern das umfassendste, beeindruckendste Spiel der Serie. Das Team der Rocksteady Studios hat sich erneut auf die hervorragende Spielbarkeit konzentriert, für die es bekannt ist, und liefert eine packende, neue Erfahrung für alle Spieler und Batman-Fans gleichermaßen.”

“In das letzte Kapitel der Batman: Arkham-Trilogie ist eine immense Menge an Arbeit geflossen, damit die Fans sich auf ihrem Abenteuer genau wie Batman fühlen können. Wir freuen uns besonders, das Spiel für die kommende Konsolengeneration zu entwickeln, da wir hierdurch Design-Elemente zum Leben erwecken können, die wir uns von Anfang an vorgestellt haben, wie z.B. das Batmobil, und wie dieses Batmans Fähigkeiten ergänzt, bis hin zum vollständig detaillierten und umgesetzten Gotham City.”

Zudem veröffentlichte man einen mehr als leckeren Ankündigungs-Trailer, der Lust auf mehr macht und dass obwohl wir erst vor knapp 3 Monaten mit Batman in Arkham Origins unterwegs waren. Man darf gespannt sein was uns erwartet und da das Release schon 2014 sei soll, hält sich auch die Wartezeit in Grenzen!

Dead Rising 3 – Massenpanik unter Zombies

Dead Rising 3 ist einer der exklusiven Launchtitel der Xbox ONE und wir haben ihn uns in einer kurzen Präsentation bei Microsoft einmal genauer angesehen und uns gefiel was wir dort sahen.

Die Story von Dead Rising 3 spielt 10 Jahre nach dem zweiten Teil. Zehn Jahre nach den Ereignissen in Fortune City von Dead Rising 2 schlüpft ihr in die Haut von Nick Ramos, ein junger Mechaniker mit einer seltsamen Tätowierung und einer geheimnisvollen Vergangenheit. Euch muss es gelingen, aus der kalifornischen Stadt Los Perdidos welche natürlich voller Zombies ist, zu entkommen, bevor ein nahender Militärschlag Los Perdidos mit allen Bewohnern auslöschen wird. Nick, also ihr könnt es aber nicht alleine schaffen. Um zu überleben muss man sich mit anderen Überlebenden zusammentun und ihr müsst euch aus der Stadt kämpfen, bevor es zu spät ist. 72 Stunden nach dem Virusausbruch beginnt eure Zombiejagd!

PlayStation 4 – Das Release-Datum steht fest

Mit der gestrigen Pressekonferenz hat sich Sony wirklich nicht mit Ruhm beleckert. Es wirkte eher wie eine Selbstbeweihräucherungsparty, bei der interessante Fakten viel zu kurz kamen, was neue Titel oder die PS4 anging, aber das Thema Vita und Indie-Games schon fast erzwungen gefeiert wurde. Die wichtigste Info, auf die wohl jeder im Saal gewartet hatte, kam in den letzten Sekunden der PK. Es wurde endlich das Release-Datum für die PlayStation 4 bekannt gegeben. Alle Fans können sich auf den 29.November freuen, dann ist europaweiter Start der neuen Generation im Hause Sony.

Stolz verkündete man über eine Millionen Vorbestellungen und betonte nochmals, dass kein Land benachteiligt wird, was wohl ein Seitenhieb auf Microsofts Pläne ist, die Xbox ONE erst einige Wochen später in speziellen Teilen Europas zu veröffentlichen, als es beim Rest der Falls ein wird. So nun ist die Katze aus dem Sack, die Spekulationen haben ein Ende und das ist eine wirklich gute News, nach dem Informations-Chaos der letzten Wochen. Packt die magischen Glaskugeln wieder ein, wir haben Gewissheit!